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Der Löschzug Gleuel kann auf eine über ein Jahrhundert lange Geschichte zurückblicken.

Im Folgenden haben wir die Geschichte in Form einer Timeline zusammen gefasst.

Duch klicken auf die jeweiligen Jahreszahlen erhalten Sie weitere Informationen.

2015

Führungswechsel

Nach viereinhalb Jahren wurde die Löschzugführung unter Frank Roggendorf mit seinen Stellvertretern Ulrike Stauber und Michael Weber durch eine neue Löschzugführung abgelöst.

lz.fuehrung

Zum 1.08.2015 übernahm Dirk Ostermann mit seinen Stellvertretern Jörg Nothhelfer, Michael Frey und Helmut Rast die Führung im Löschzug Gleuel.
2015

Kreisfeuerwehrtag in Hürth

Im September richtete die Feuerwehr Hürth den Kreisfeuerwehrtag in einer neuen Dimension aus. Insgesamt nahmen über 1000 Feuerwehrleute an dieser Veranstaltung über die 3 Tage Teil. Neben dem üblichen Leistungsnachweis gab es eine Fachausstellung. Dort konnten sich Fachbesucher, sowie auch Bürger über Neuerungen im Bereich der Feuerwehr informieren.
Kreisfeuerwehrtag 2015
Auch für interessierte Bürger hatte der Kreisfeuerwehrtag einiges zu bieten. Am Sonntag gab es eine große Hüpfburg, einen Kletterparcours und vieles mehr. Auf der Sudentenstraße präsentierten sich eine Vielzahl anderer Hilfsorganisationen. Darunter waren das DRK, die DLRG, ein Flugfeldlöschfahrzeug, die Bundeswehr, eine 90 Meter hohe Hubrettungsbühne, das Technische Hilfswerk und viele mehr.
Kreisfeuerwehrtag 2015
Zudem startete die Werbekampanie der Freiwilligen Feuerwehr Hürth, mit dem Motto: "Leben retten hat viele Facetten"
2011 - 2015

Ende einer Ära

Jedoch hat jede Ära bekanntlich irgendwann ein Ende. Viele haben ein abruptes Ende, doch diese schaffte es, nach Jahren der hervorragenden Arbeit, ihren „Halbabschied“ schleichend und vor allem effektiv zu gestalten.

 

Nach den bereits erwähnten 12 Jahren kamen Franz-Josef Krogull und Helmut Rast zu dem Entschluss, der aktiven Löschzugführung langsam den Rücken zu kehren und ihre Nachfolger Frank Roggendorf und Michael Weber zunächst als weitere stellvertretende Löschzugführer einzuarbeiten, damit einer reibungslosen Übernahme dieses Amtes nichts im Wege stehen sollte.

 

Am 01.01.2011 übernahmen Frank Roggendorf, Michael Weber und Ulrike Stauber die Löschzugführung. Frank Roggendorf wurde zum Löschzugführer ernannt, Ulrike Stauber und Michael Weber wurden zu seinen Stellvertretern ernannt. Franz-Josef Krogull und Helmut Rast haben sich allerdings nicht komplett aus dem Löschzug zurückgezogen, sondern nehmen weiterhin an Übungsdiensten und Einsätzen teil.

 

Der Slogan „Retten, Löschen, Bergen und Schützen“ steht im Zentrum des Handelns der Feuerwehr, welches die Mitglieder ehrenamtlich mit viel Engagement und während ihrer freien Zeit als Dienst am Nächsten leisten.
1999 - 2010

Kontinuierliche Steigerung der Leistungsfähigkeit

Im Jahre 1993 übernahm, nach 2 jähriger Stellvertretertätigkeit Helmut Schmitz die Funktion des Löschzugführers. Zusammen mit seinem Stellvertreter Friedhelm Wolter bildete er die neue Spitze des Löschzuges Gleuel. Bis 1997 übte Helmut Schmitz die Funktion aus und übergab nachfolgend die Leitung des Löschzuges Gleuel an seinen Stellvertreter Friedhelm Wolter, da er selbst zum stellvertretenden Wehrführer ernannt wurde. Nur zwei Jahre später, im Jahre 1999, gab es erneut einen Wechsel in der Löschzugführung: Friedhelm Wolter wurde zum Wehrführer der Feuerwehr Hürth ernannt und musste demzufolge sein Amt als Löschzugführer aufgeben. Sein Nachfolger wurde sein bisheriger Stellvertreter Franz-Josef Krogull. Zusammen mit Helmut Rast als neuen stellvertretenden Löschzugführer führte er den Löschzug Gleuel über einen Zeitraum von 12 Jahren.

 

In dieser Zeit kam es zu einigen Veränderungen innerhalb des Löschzuges. Unter anderem wurde der Fuhrpark altersbedingt nach und nach ausgetauscht. Neben neuen Löschfahrzeugen und Mannschaftstransportfahrzeugen wurde als eine wesentliche Fahrzeugneubeschaffung ein Gerätewagen Gefahrgut im Jahre 2001 beschafft, mit dem man sich dem aktuellen Stand der Technik anpasste und so die Möglichkeiten erhielt, Gefahrstoffe aufzunehmen, zwischenzulagern und umzupumpen. Zusätzlich wurde das Fahrzeug um den Bereich der Messtechnik für Gefahrstoffe erweitert. Im Jahr 2004 wurde darüber hinaus ein hauptamtlich besetzter Rettungswagen am Standort Gleuel stationiert.

 

Dies alles half dem Löschzug Gleuel, auf ein hohes Maß der Leistungsfähigkeit zu kommen. Die Löschzugführung, an der Spitze mit Franz-Josef Krogull, schaffte es, diesen hohen Anforderungen durch kontinuierliche, effektive, lehrreiche und vor allem interessante Aus- und Fortbildungen, sowie Übungen für Führungskräfte und Mannschaft über ein Jahrzehnt hinweg, gerecht zu werden. Viele Stunden der Aus- und Weiterbildung wurden investiert, um im Bereich der Feuerwehr immer auf dem neusten Stand der Technik zu sein und auch zu bleiben. Nach einigen Jahren des Mitgliederschwundes erfuhr der Löschzug Gleuel nun einen stetigen Mitgliederzuwachs. Ständig neue Mitglieder machten das Durchschnittsalter des Löschzuges um einige Jahre jünger.
Schwerpunkt Gefahrgut

1974 - 1991

In den folgenden Jahren erfolgte eine ständige Aus- und Weiterbildung der Feuerwehrmänner durch zahlreiche Ausbildungslehrgänge an der Kreisfeuerwehrschule in Bedburg-Rath oder an der Landesfeuerwehrschule in Münster. Wenn auch Großbrände nicht unbedingt zum täglichen Geschäft gehörten, so bewies die Gleueler Wehr in den letzen Jahren immer wieder ihr bestes Können bei Einsätzen, sei es bei den Bränden der Versteigerungshalle in Fischenich, dem Lagerhallenbrand der Firma Talke, oder dem Brand der Malzfabrik, bei der Höchst AG, der Firma Degussa, Rheinbraun.

 

Mit zunehmender beruflicher Verpflichtung übergab Egon Weitzel dann die Zugführung an Manfred Blosse, der diese Funktion dann mit seinem Stellvertreter, Jakob Esser, bis zur Übernahme der Löschzugführerfunktion durch Uwe Althoff im Jahre 1983 ausübte. Mit Althoff (Mitarbeiter des RP-Köln – Bereich Feuerschutz) gab es erstmalig, in der Geschichte des Löschzuges Gleuel, einen Zugführer der auch beruflich sehr eng mit der Feuerwehr verbunden war. Diese neue Situation hatte natürlich Auswirkungen auf den weiteren Tätigkeitsbereich des Zuges, nämlich mit der Anschaffung eines GWM (Gerätewagen Messtechnik) wurden nun die Ausbildungsschwerpunkte auf Gefahrgut- und Strahlenschutzeinsätze gelegt. Nachdem Althoff im Jahre 1988 in die Wehrführung wechselte übernahm Hermann Josef Müller, der bislang unter Althoff als Stellvertreter arbeitete, die Löschzugführung. H. J. Müller führte die von Althoff gesetzten Schwerpunkte fort und übergab dann, aus beruflichen Gründen, im Jahre 1991 die Löschzugführung an Josef Döhmer.
1959 - 1973

Ein neues LF 8

Im Jahre 1959 bekam die Löschgruppe Gleuel ein neues LF 8, die somit auf dem neuesten Stand der Technik war. 1961 übernahm Brandmeister Johann Schumacher das Amt des Löschzugführers. Nun galt es, ein neues Problem zu bewältigen. Die Unterkunft der Feuerwehr an der St. Dionysius-Schule befand sich in einem derart schlechten baulichen Zustand, dass geordneter Ausbildungs- und Übungsdienst nicht mehr gewährleistet war. 1964 wurde dann mit dem Bau eines neuen Feuerwehrgerätehauses an der Florianstraße begonnen.
1966
Unter der Führung von Johann Schumacher wurde die Feuerwehr zum festen Bestandteil der örtlichen Gemeinschaft. Egon Weitzel übernahm 1973 die Leitung in der Gleueler Feuerwehr, sein Stellvertreter wurde Jakob Esser.
1956

Auflösung der Löschgruppe Efferen

Im Jahre 1952 feierte die Löschgruppe Gleuel ihr 50-jähriges Bestehen. Die rege Beteiligung der Gleueler Bürger an der Jubiläumsveranstaltung war ein Beweis der Verbundenheit zwischen den Gleuelern und der Feuerwehr. Als Mitte der fünfziger Jahre der Wiederaufbau schon ziemlich fortgeschritten war, die Gemeinde aber nicht genügend Finanzmittel hatte um alle damals noch vorhandenen Löschgruppen zu motorisieren, musste der Wehrführer Bernd Wimmer eine schwere Entscheidung treffen. Es ging darum, zu entscheiden, welche Löschgruppe neben Hermülheim - überleben würde. Seitens der Gemeinde war man sich im Klaren darüber, dass der motorisierte Hermülheimer Löschzug auf jeden Fall eine weitere Hürther Löschgruppe als „Reserve" behalten sollte und das alle anderen Löschgruppen aufzulösen seien. Die Löschgruppen Knapsack sowie Berrenrath existierten zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr, sie wurden beide bereits am 01.11.1949 aufgelöst, da sich nicht genügend Freiwillige fanden.

 

Mit den noch bestehenden Löschgruppen Fischenich und Kendenich sah es zum damaligen Zeitpunkt ähnlich aus. Brandmeister Jean Forschbach konnte aus beruflichen Gründen sein Amt in der Löschgruppe Kendenich nicht mehr ausüben und es fehlte in beiden Gruppen an Nachwuchs. Somit blieben nur noch zwei sehr aktive und gute Löschgruppen zur Auswahl, nämlich Efferen und Gleuel. Bernd Wimmer war hin- und hergerissen, welchem der beiden Löschgruppen sollte er nun den „Todesstoß" geben? Die Entscheidung wurde ihm damals in sofern abgenommen, als dass der zuständige Beamte der Gemeindeverwaltung selbst in Gleuel wohnte und sich somit auch persönlich für Gleuel entschied. Dem Wehrführer blieb nun lediglich die schwere und undankbare Aufgabe, für Efferen den Auflösungsbefehl zu verkünden. Viel böses Blut wurde damals vergossen, denn die Efferener hingen natürlich mit ganzem Herzen an „ihrer Feuerwehr". Doch es half ja nichts, wie sollte man 1956 der Efferener Bevölkerung plausibel machen, dass die Löschgruppe Efferen noch „zu Fuß" zum Einsatz rennt? Also kam es wie es ist, des einen Leid ist des anderen Freud und in Gleuel war man froh, gerettet zu sein.
1944 - 1950

Der Wiederaufbau

Bei einem Luftangriff am 30.12.1944 wurde der Steigeturm an der Schule in Gleuel vernichtet. Der Neubeginn nach dem Krieg stellte auch die Feuerwehr vor große Probleme. 11 Feuerwehrmänner waren im Verlauf des Krieges gefallen oder galten als vermisst. Andere waren in Gefangenschaft und kehrten erst nach und nach in die Heimat zurück. Die gesamte Ausrüstung der Wehr war in den Tagen nach Kriegsende bei einem Einbruch im Gerätehaus gestohlen worden. Ein Aufruf der Besatzungsmacht an die Bevölkerung, einen Feuerschutz zu organisieren, blieb ohne Erfolg. Erst nachdem einige Wehrmänner aus der Gefangenschaft zurückgekehrt waren, wurde die Löschgruppe Gleuel unter Brandmeister Gottfried Schilling wieder aufgestellt und übernahm den Feuerschutz. Nach und nach erhielt die Löschgruppe wieder eine Motorspritze, Schläuche und Einsatzanzüge. 1950 schied Brandmeister Schilling aus gesundheitlichen Gründen aus und wurde von Brandmeister Christian Krümmel abgelöst. Eine stetige Ausbildungs- und Übungstätigkeit brachte die Löschgruppe Gleuel wieder auf einen guten Leistungsstand.
1939

2. Weltkrieg

Beim Ausbruch des 2. Weltkrieges wurde der größte Teil der Wehrmänner an die Fronten einberufen, und die Zurückbleibenden verrichteten nun einen schweren Dienst. Ständig mussten sie eine Bereitschaft von 8 Mann stellen. Diese Bereitschaftsgruppe aus Gleuel leistete zusammen mit den anderen Löschgruppen der Gemeinde Hürth unter der Führung der Wehrführung Engelbert Trump schwerste Arbeit bei den immer öfters stattfindenden Luftangriffen. Häufig wurden die Kräfte auch zu Einsätzen außerhalb Hürths gerufen.
1930

Anschluss in die Freiwillige Feuerwehr Hürth

Auf Beschluss des preußischen Staatsministeriums vom 29.03.1930 wurde die Feuerwehr Gleuel in die Freiwillige Feuerwehr Hürth angeschlossen. Im Jahre 1934 wurde die Löschgruppe Gleuel, die mittlerweile eine Mannschaftsstärke von 30 Mann erreicht hatte, mit einer motorbetriebenen Tragkraftspritze ausgerüstet.
1930
1925 - 1929

Bau des Gerätehauses

Ein bedeutendes Ereignis in der noch jungen Wehr war im Jahre 1925 der Bau des Gerätehauses mit Steigeturm an der Schule in Gleuel.
1925
Unter der Führung von Brandmeister Jakob Schog führten die Wehrmänner den Aufbau des Gebäudes hauptsächlich selbst durch. Material und Geräte wurde zum Teil von einzelnen Industrieunter-nehmen gestiftet, zum Teil von den Wehrmännern in Eigenleistung beschafft. Im Verlauf der folgenden Jahre musste die Freiwillige Feuerwehr Gleuel immer wieder ihr Können unter Beweis stellen, als Beispiel sei hier der Brand des Anwesens des Lebensmittelkaufmanns Hans im Winter 1928/29 angeführt. Nur dem schnellen Eingreifen der Gleueler Wehr war es zu verdanken, dass es in dem dicht bebauten Wohnviertel nicht zum Übergreifen des Feuers auf benachbarte Gebäude kam. Gemeinsam mit den Nachbarwehren Efferen und Hermülheim bewies die Gleueler Wehr im Herbst 1929 beim Großbrand auf dem Gut Horbell ihr Können.
1908 - 1924

Weiterentwicklung Feuerwehr in Gleuel

Von 1908 bis 1913 übernahm Brandmeister Johann Becker die Führung der Wehr. Einige Jahre später, in der nahen Stadt Köln war bereits ein dampfautomobiler Löschzug, bestehend aus Dampfspritze und Drehleiter, in Betrieb, wurde die Ausstattung der Feuerwehr Gleuel wesentlich verbessert. Zur Brandbekämpfung standen nun eine Handdruckspritze, einige Schläuche, ein Strahlrohr und zwei Leitern zur Verfügung. Die für damalige Verhältnisse zeitgemäße Ausstattung erforderte aber auch einen hohen Ausbildungsstand. So trafen sich die Wehrmänner aus Gleuel an vielen Sonntagen, um zusammen mit den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Köln-Braunsfeld zu üben.
1902

Gründung Feuerwehr in Gleuel

Im Jahre 1902 gründeten 18 Männer die Feuerwehr in Gleuel. Dies waren Der Schmiedemeister Johann Schiffer wurde zum ersten Brandmeister der Freiwilligen Feuerwehr gewählt. Als Löschgerät standen der Wehr einige Zinkeimer und Brandhaken zur Verfügung. Trotz dieser recht beschiedenen Ausstattung - das Löschwasser musste von Hand zu Hand weitergereicht werden - konnte die Wehr erfolgreich entstehende Brände bekämpfen.
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