Abschlussbericht – Großbrand in Hürth-Kalscheuren
Am 26. Januar wurde die Feuerwehr Hürth zu einem ausgedehnten Lagerhallenbrand im Ortsteil Kalscheuren alarmiert. Bereits auf der Anfahrt der ersten Einsatzkräfte waren eine massive Rauchentwicklung sowie offene Flammen sichtbar. Infolge dieser Lage wurden umgehend weitere Einheiten zur Einsatzstelle nachgefordert.
Durch das schnelle und koordinierte Vorgehen konnte neben der intensiven Brandbekämpfung ein Übergreifen des Feuers auf benachbarte Gebäude erfolgreich verhindert werden. Parallel dazu wurde der Stab der Stadtverwaltung einberufen, der notwendige organisatorische Maßnahmen plante, koordinierte und absicherte. Der Einsatz erstreckte sich bis in die frühen Abendstunden des 28. Januar.
Zur Spitze waren rund 200 Einsatzkräfte im Einsatz.
Neben der Feuerwehr Hürth waren Löscheinheiten aller Städte des Rhein-Erft-Kreises im Einsatz. Unterstützt wurden wir zusätzlich durch das Technisches Hilfswerk mit schwerem Räumgerät sowie durch Fachberater. Die Hilfsorganisationen im Rhein-Erft-Kreis stellten während der gesamten Einsatzdauer die Versorgung der Einsatzkräfte sicher.
Ergänzend waren Sonderfahrzeuge der Berufsfeuerwehr Köln, der Berufsfeuerwehr Bonn sowie aus dem Kreis Düren in den Einsatz eingebunden.
Dieser Einsatz hat eindrucksvoll gezeigt, wie professionell und verlässlich die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehren, Hilfsorganisationen, THW und Polizei funktioniert.
Ein besonderer Dank gilt außerdem dem Euronova Campus. Von dort aus entwickelten sich die Einsatzkräfte schwerpunktmäßig zum betroffenen Nachbargrundstück. Darüber hinaus wurden kurzfristig Räumlichkeiten zur Versorgung der Einsatzkräfte zur Verfügung gestellt.
Unser ausdrücklicher Dank gilt allen eingesetzten Kräften für ihre Ausdauer, ihre hohe Professionalität und ihr Engagement über mehrere Tage hinweg. Dieser Einsatz steht beispielhaft für eine leistungsfähige und starke interkommunale Zusammenarbeit.
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